| Erst werden die im
45°- Winkel geschnittenen Dachlatten
stumpf verklebt, ein Stück Papier oben und unten, damit es
nicht am
Tisch klebt.Ich achte genau auf exakte
Winkel. | Eine
Ruhezeit von 12 Stunden schadet nichts, dann ist der Holzkleber so
fest, daß die stumpfen Klebungen die Bohrung für die
Holzdübel (6 mm)
ohne Probleme
überstehen. | Mit
einem Holzbohrer (Nadelspitze) wird ein Loch gebohrt. |
Der
Dübel steht grade zur 45°- Schnittfläche und
wird mit Holzleim bestrichen eingefügt |
| Jetzt kommt der Trick mit
der
Schnur, um einen Keil für den Abstand der Leinwand vom Rahmen
zu erzeugen:
Eine 2 mm starke Hanfschnur wird um schräg in die
vier
Rahmenecken geschlagenen Nägel gezogen, so daß sie
mit der äußeren
Holzkante abschließt.
Die Schnur wird mit einem Gewicht gespannt und innen mit einer
Hohlkehle aus Holzleim versehen | Nach
dem Aushärten ist das ein sehr stabiler Keil, der alle
Spannungen
sauber aufnimmt und die Leinwand in einer Distanz von 2 mm zum Holz
hält. Man muß nur darauf
achten, daß der Leim gut mit dem Holz und der Schnur abbindet. |
Beim Tackern sollte man nur
auf
eventuelle Falten achten, ein starkes Spannen ist nicht notwendig.
So schaut die Chose bespannt
aus, der Stoff* wird
anschließend zweimal mit weißer Grundierung
gestrichen, beim
Auftrocknen spannt sich der Stoff automatisch..
In der Bildmitte
hinten setze ich bei so großen Formaten
eine stumpf geklebte Holzleiste 20x 10 mm ein, um ein Durchbiegen zu
verhindern, | Grob
mit Ölfarbe vorgezeichnet, damit in etwa die Proportionen
feststehen. |