| Das Glockenspiel Kurzweil mit unserem Nymphensittich Coco |
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| Die bevorzugte Person zum
Rumhängen, Pennen und Fernseh- Glotzen war unbestritten M. Aber der Partner im Glockenspiel war ich. Ausschließlich. Coco hatte 6 oder 7 dieser Glocken, die ehemals irgendwelchen Osterhasten um den Hals hingen. Jedoch war nur eine einzige gut genug, als Glockenspiel- Medium zu dienen. War sie irgendwo runtergefallen und zeitweise verschollen, konnte kein Spiel stattfinden, bis ich sie zum Beispiel mit einem starken Magneten aus dem Spalt hinter den Hängeschränken in der Küche wieder ans Tageslicht befördert hatte. Keine andere Person durfte diese Glocke auch nur scharf ansehen. Mir wurde sie gebracht und sehr nachdrücklich unübersehbar vor der Nase positioniert: "Da hast du sie, jetzt wird gespielt, verstanden !" Es blieb nichts andres übrig. Wobei er natürlich den "Chef" und ich den Deppen vom Dienst geben durfte. Gut für sein Ego und seine Magennerven. 27 Jahre lang. |
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Nach der Aufforderung zum Spiel,
die im vorliegenden Fall durch das Einlegen der Glocke in einen Berg
Kartoffelschalen erfolgte, habe ich ihm wie üblich das Glöckchen zwecks
Abholung zum 1. Spielzug angeboten. Man ziert sich dann zunächst. "Der soll warten- da könnte ja jeder so einfach daherkommen" |
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Vorsichtshalber erst mal eine
kleine Zurechtweisung , damit sich der Mitspieler ja keine Blödheiten
einbildet. Ein leichter Zwick mittels Krummschnabel erscheint für den Normalfall ausreichend. Die Kameratechnik war ein wenig kompliziert: eine Hand fürs Spiel, eine für die Kamera. |
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Diese Glockenhaltung am
seitlichen Spalt hat schon zu delikaten Situationen geführt, wenn der
Schnabel mal absolut festsaß. Es gab da einen Magneten seitlich am Käfig, an dem dann Coco samt Glocke hing und die forcierte Freistrampelung geübt wurde. Nach dem dritten Mal war das bereits ein normaler Spielzug. |
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Die etwas zu schwere große
Glocke ist ins Spiel einbezogen und es wird heftig mit der kleinen
dagegengeklopft, da war er zu schnell für den lahmen Kameramann. |
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Ausflüge auf die Schränke ,
Türen und so weiter waren kurz und leider alle unscharf. Im Hintergrund sein "Pappkamerad" aus Sperrholz, den ich mal für meine Tochter als bewegliches Spielzeug gebaut hatte. |
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Mal wieder ein wenig reinbeissen
in den Kerl. |
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Entrüstete Ablehnung des
Spielersuchens: "hau ab mit Deinem Gelumpe, ich bin doch kein
Kleinvieh". Dieses Foto diente als Vorlage für das 2006 von mir gemalte Ölbild. |
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| Ich vermisse
ihn sehr ( -07.08.2009) |
http://www.helmut-rottler.eu/ |
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| Sein 2006 von mir gemaltes Ölbild |
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